Wasserpfeifen – Der lange Weg nach Europa
Wann genau die Wasserpfeifen entstanden sind, kann heute niemand so genau sagen, aber es ist anzunehmen, dass diese interessante Entwicklung schon vor mehreren Jahrtausenden begann. Die Archäologen haben durch Ausgrabungen nun bewiesen, dass es in Indien schon sehr früh Wasserpfeifen gab und dass diese damals aus Kokosnussschalen und anderen Naturmaterialien gefertigt wurden. Auch wenn man die Kultur dieses Subkontinents betrachtet, ist es nachvollziehbar, dass sich ein solches Rauchgerät hier entwickeln konnte. Die indische Kultur ist besonders bekannt dafür, dass sie sehr experimentierfreudig ist und dass man hier auch sehr früh schon über die Heilwirkungen der Pflanzen Bescheid wusste. Vor allem an der indischen Westküste entwickelten sich dann auch große Handelsstädte, in denen die Shisha dann auch sehr weit verbreitet war. Hier kamen dann auch immer häufiger die arabischen Händler an und innerhalb von kürzester Zeit fand man dann auch die ersten Wasserpfeifen auf der arabischen Halbinsel. Nun begann eine gewaltige Erfolgsgeschichte und die Wasserpfeifen verbreiteten sich rasant zwischen dem Indischen Ozean und dem Mittelmeer. Europa blieb von dieser Wirkung erstmal weitestgehend abgeschnitten, weil diese beiden Kulturkreise größtenteils unabhängig voneinander agierten. Erst im Zuge der Globalisierung wurden die Wasserpfeifen dann auch hier ein wenig bekannter und gegen Ende des zweiten Jahrtausends entwickelten sich diese Produkte zum Trend. Immer mehr Menschen in Europa lernten nun die Wasserpfeifen kennen und schlossen sich dann diesem Genusserlebnis an. Heute haben sich die Wasserpfeifen in der Gesellschaft fest etabliert und immer mehr Cafés erweitern ihr Angebot um solche Produkte, die dann auch als Publikumsmagnet dienen können.