Monthly Archives: November 2010

Staubsaugerzubehör ist mehr als nur der Beutel

Über das Internet kann man mittlerweile das verschiedenste Staubsaugerzubehör einfach und bequem von zu Hause aus bestellen und sich schicken lassen. Aber unter Staubsaugerzubehör sollte man mehr als nur den Beutel verstehen, in dem der Staub schließlich gesaugt wird. Zusätzlich gibt es noch verschiedenes anderes Zubehör, welches das Saugen vereinfachen soll. Neben den bereits erwähnten Beuteln , die in den unterschiedlichsten Größen zu erhalten sind, damit sie auch in jedes denkbare Modell passen, gibt es zum Beispiel auch noch verschiedene Schlauchaufsätze, die dazu dienen sollen, den Radius des Staubsauers zu vergrößern oder zu verkleinern, damit man bequem saugen kann. Auch gibt es die verschiedensten Saugdüsen, die unterschiedliche Formen und Größen aufweisen, wie zum Beispiel die längliche und spitzzulaufende kleinformatige Düse, mit der man in Fugen und Rillen saugen kann. Des Weiteren gibt es verschiedene Bürstenaufsätze mit denen man verschiedene Textilien absaugen kann. So kann man auch ganz einfach das Sofa reinigen. Auch werden verschiedene Filter angeboten, die helfen sollen, die Luft, welche aus dem Gebläse kommt, frei von Staubkörnchen zu halten. Dies ist besonders für Allergiker geeignet, die so die Staubkonzentration in der Luft auf ein Minimum beschränken können. Das neueste Zubehör für den Handstaubsauger ist wohl das Duftgranulat, welches man einfach mit in den Staubsaugerbeutel gibt, da es bei Gebrauch des Staubsaugers, durch die entstehende Wärme einen angenehmen und frischen Duft entströmen lässt. Durch dieses ganze Zubehör werden auch die mufflichsten und faulsten Gegner des Staubsaugens wieder zu leidenschaftlichen Staubsaugern und können sich an einem staubfreien und wohlduftenden Wohnzimmer erfreuen.

Die Erfindung des Papptellers

Unsere heutige Gesellschaft ist von Fast-Food geprägt. An jeder Straßenecke bietet sich einem die Möglichkeit, sich schnell ein Essen zu kaufen und da wir ja alle keine Zeit haben, lassen wir uns es einpacken und nehmen es mit. Gar nicht mehr wegzudenken ist hierbei der Pappteller.

Vor 140 Jahren wurde der Pappteller vom Buchbinder Hermann Henschel aus Luckenwalde erfunden. Damals hätte er nie damit gerechnet, dass sich seine Erfindung bis in die heutige Zeit großer Beliebtheit erfreut. Über Marktfrauen, die Lebensmittel wie Fisch, Käse oder Fleisch in Zeitungspapier einwickelten, ärgerte sich Henschel enorm, weil für ihn Hygiene oberstes Gebot war. Die Druckerschwärze an den Zeitungen übertrug sich nämlich auf das Essen und damit hatte Henschel so schon den ganzen Tag als Buchbinder zu tun. Das Essen sollte nicht auch noch nach Druckerschwärze schmecken. Er schaut sich nach anderen Verpackungslösungen um. Eine ärztliche Abhandlung über die unhygienische Verpackung von Lebensmitteln sorgte dann im letzten Schritt, dass Henschel probte und Versuche anstellte, ein ideales Verpackungsmaterial zu finden. Dabei erfand er den Pappteller. Zunächst war der Erfolg nur mäßig. Erst mit der Massenproduktion gelang es ihm, das Produkt auch für Geschäftsleute aus Berlin interessant zu machen. Das war der Beginn des globalen Siegeszuges des Papptellers. Heute setzen alle Fast-Food Restaurants und Imbissbuden auf dieses Einweggeschirr.

Henschel gründete damals auch eine eigene Fabrik, die Papierteller herstellte. Zu DDR-Zeiten hieß sie VEB Pappe und Papier, heute nennt sie sich „Luckenwalder Tüten- und Papptellerfabrik GmbH“. Im Moment hat die Fabrik 35 Mitarbeiter und produziert im Monat ca. 11 Millionen Pappteller und Schalen.